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Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, an wissenschaftlichen Bibliotheken
des Landes Niedersachsen und Bremen

Allgemeine Informationen

Die Ausbildung für die Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, an wissenschaftlichen Bibliotheken in Niedersachsen und Bremen ist geregelt durch die „Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des höheren Bibliotheksdienstes an wissenschaftlichen Bibliotheken (APVOhöhBiblD)“ vom 11. Dezember 2003 (Nds. GVBl Nr. 30/2003).

In Niedersachsen werden Referendarstellen an den Ausbildungsbibliotheken jährlich zum 1. Oktober besetzt.

Aktuelle Ausschreibung

Aufgaben und Tätigkeiten des wissenschaftlichen Bibliotheksdienstes

Die Aufgaben ergeben sich im Einzelnen aus dem Auftrag und den Zielen der jeweiligen Bibliothek. Bibliotheken verstehen sich heute in erster Linie als Informationsvermittler für lokal vorhandene und in den weltweiten Netzen gespeicherte Informationen. Aufgabe der Bibliotheken ist es generell, diese Informationen kundenorientiert und kostengünstig zu sammeln, zu erschließen, zur Verfügung zu stellen und zu bewahren.

Das Aufgabenspektrum reicht dabei von fachwissenschaftlichen bis zu organisatorischen Tätigkeiten. Als Fachreferent ist er für einen sachgerechten Bestandsaufbau sowie für die Erschließung des Bestands in Fachgebieten zuständig. Diese Aufgabe wird weitgehend eigenverantwortlich und vielfach in Kooperation mit fachlich verwandten Bibliotheken regionaler und überregionaler Aufgabenstellung wahrgenommen. Darüber hinaus ist er für die Informationsvermittlung und die fachspezifische Benutzerberatung zuständig. Ergänzend kommen Fragen des elektronischen Publizierens, des eLearning und des Multimedia-Einsatzes hinzu.

Als Leiter von Organisationseinheiten ist der wissenschaftliche Bibliotheksdienst mit managementspezifischen Aufgaben der Planung und Entwicklung, der Leitung sowie Koordination innerhalb der Bibliothek und darüber hinaus in bibliothekarischen Belangen im universitären und/oder regionalen Umfeld betraut.

Typische Organisationseinheiten sind zuständig für: Medienbearbeitung (Erwerbung, Katalogisierung), Benutzung, sowie für Handschriften und wertvolle Drucke, Bestandserhaltung, Buchpflege und Restaurierung, digitale Bibliothek, Vervielfältigung und Druck.

Im Rahmen von Leitungsfunktionen sind Aufgaben in den Bereichen Haushalts- und Personalplanung, Personal- und Mitteleinsatz, Gerätebeschaffung und -verwaltung, EDV-Planung und -einsatz, Information und Öffentlichkeitsarbeit wahrzunehmen.

Weitere Informationen zum Berufsbild

Oesterheld, Christian: Ausbildungs- und Studiengänge mit dem Berufsziel Wissenschaftliche/r Bibliothekar/in: Der aktuelle Stand
In: VDB-Mitteilungen 2007, H. 2, S. 16 – 20.

Positionen und Perspektiven der Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst.
Positionspapier der Arbeitsgruppe Bibliotheken.
In: Bibliotheksdienst 38 (2004), H. 2, S. 182–200.

Gaus, Wilhelm: Berufe im Archiv-, Bibliotheks- Informations- und Dokumentationswesen: ein Wegweiser zur Ausbildung. 5., vollst. überarb. Aufl.
Berlin :[u.a.] : Springer, 2003, ISBN 3-540-43619-7

Der Höhere Dienst an deutschen Bibliotheken: Modelle für eine künftige Ausbildung im europäischen Kontext; Konferenz, Leipzig 20.–21. November 2000.
In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie; 48.2001,2

Berufsbild 2000: Bibliotheken und Bibliothekare im Wandel. Erarb. von der Arbeitsgruppe Gemeinsames Berufsbild der BDB e.V.

Einstellungsvoraussetzungen

Altersgrenze

In den Vorbereitungsdienst für die Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, an wissenschaftlichen Bibliotheken kann eingestellt werden, wer zum Zeitpunkt der Einstellung

a) das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder

b) als Schwerbehinderter das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Bei Bewerberinnen und Bewerbern, die wegen Betreuung mindestens eines mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebenden Kindes unter 18 Jahren von einer Bewerbung um Einstellung vor Vollendung des 40., als Schwerbehinderter des 45. Lebensjahres abgesehen haben, erhöht sich das Höchstalter je Kind um drei Jahre bis zu einem Höchstalter von 46 Jahren.

Staatsangehörigkeit

In den Vorbereitungsdienst (Beamtenverhältnis auf Widerruf) kann nur berufen werden, wer Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft besitzt.

Abgeschlossenes Hochschulstudium

Voraussetzung für die Einstellung als Bibliotheksreferendarin oder -referendar ist, dass die Bewerberin oder der Bewerber ein Studium in einem wissenschaftlichen Studiengang an einer Hochschule
• mit einer staatlichen Prüfung oder
• mit einer Diplomprüfung oder
• mit einer Magisterprüfung oder
• mit einer Masterprüfung oder
• mit einer kirchlichen Prüfung
abgeschlossen hat.

Kann das Studium in einem wissenschaftlichen Studiengang nicht mit einer der oben genannten Prüfungen abgeschlossen werden, so ist die Promotion in dem betreffenden Studiengang nachzuweisen. (Die ersten Staatsprüfungen für die Lehrämter an Grund- und Hauptschulen, an Sonderschulen und an Realschulen gelten nach der "Besonderen Niedersächsischen Laufbahnverordnung" vom 18. März 1996 als Eingangsvoraussetzung für die Laufbahn des gehobenen Dienstes, nicht aber für eine Laufbahn des höheren Dienstes.)

Bei Bewerberinnen und Bewerbern geistes- und sozialwissenschaftlicher Fachrichtungen ist als zusätzliche Qualifikation die Promotion erwünscht.

Weitere Auskünfte hinsichtlich der Einstellungsvoraussetzungen erteilt die Ausbildungsbehörde.

Bewerbungen

Bewerbungen um Einstellung in den Vorbereitungsdienst für die Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, sind nur an die in der Ausschreibung angegebenen Ausbildungsbibliotheken zu richten.

Einzusendende Bewerbungsunterlagen

a) ein Bewerbungsgesuch (förmliches Bewerbungsschreiben),
b) ein unterschriebener Lebenslauf,
c) in Kopie – zunächst unbeglaubigt –
    • das Zeugnis der allg. Hochschulreife oder ein als gleichwertig anerkanntes
       Zeugnis,
    • das Zeugnis über die das Hochschulstudium abschließende Staats-, Diplom-        oder Magisterprüfung bzw. Masterprüfung,
    • die Urkunde über die Verleihung des akademischen Grades,
    • ggf. die Promotionsurkunde,
    • Nachweise über etwaige Tätigkeiten nach Abschluss des Studiums,
d) Angaben über etwaige wissenschaftliche Veröffentlichungen,
e) der Erhebungsbogen


Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber

Die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Eine Vorauswahl findet durch die Ausbildungsbibliotheken statt. Die endgültige Auswahl trifft daraus die Auswahlkommission, der Vertreter aller Ausbildungsbibliotheken angehören.

Schwerbehinderte erhalten bei gleicher Eignung den Vorzug.

In das Auswahlverfahren können nur Bewerberinnen und Bewerber einbezogen werden, deren Bewerbung mit den vollständigen Unterlagen vor Ablauf der Bewerbungsfrist bei einer der in der Ausschreibung angegebenen Bibliotheken eingegangen ist und die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen.

Die Bibliotheken begutachten die fachliche und persönliche Eignung der Bewerberinnen und Bewerber und laden gegebenenfalls zu ersten Vorstellungsgesprächen ein.

Spätestens drei Monate vor dem vorgesehenen Einstellungstermin werden die in die engere Wahl gezogenen Bewerberinnen und Bewerber zu einem weiteren Vorstellungsgespräch eingeladen. Nach den Vorstellungsgesprächen stellt die Auswahlkommission eine Rangfolge der geeigneten Bewerberinnen und Bewerber auf. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens und vor der endgültigen Entscheidung über die Einstellung sind auf Anforderung der Ausbildungsbehörde (Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek) weitere Unterlagen vorzulegen, wie z. B. amtlich beglaubigte Kopien der unter 2 d) genannten Zeugnisse und Nachweise, Personenstandsurkunden, ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis und dergleichen.

Vorbereitungsdienst und Laufbahnprüfung

Vorbereitungsdienst

Die Einstellung von Bewerberinnen und Bewerbern in den Vorbereitungsdienst erfolgt zum 1. Oktober eines Jahres.

Die Bewerberinnen und Bewerber werden mit der Einstellung Beamte auf Widerruf und tragen die Dienstbezeichnung "Bibliotheksreferendarin" oder "Bibliotheksreferendar". Die aktuell gültigen Bezüge für Referendarinnen und Referendare entnehmen Sie bitte der gültigen Besoldungstabelle. Maßgeblich ist in diesem Fall der Anwärtergrundbetrag A13 + Zulage. Hinzu kommt ggf. ein Familienzuschlag.

Der Vorbereitungsdienst dauert zwei Jahre. Je nach Ausbildungsbibliothek umfasst der Vorbereitungsdienst

  • zwölf Monate praktische Ausbildung an einer wissenschaftlichen Bibliothek in Niedersachsen und zwölf Monate theoretische Ausbildung an der Bayerischen Bibliotheksschule in München

oder

  • 24 Monate an einer wissenschaftlichen Bibliothek in Niedersachsen mit gleichzeitiger theoretischer Ausbildung im Rahmen eines Fernstudiums mit Konsultationsterminen an der Humboldt-Universität, Berlin, Institut für Bibliothekswissenschaft.


Ausbildungsbibliotheken sind:

• Universitätsbibliothek Braunschweig

• Staats- und Universitätsbibliothek Bremen

• Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

• Technische Informationsbibliothek und Universitätsbibliothek Hannover

• Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek - Niedersächsische Landesbibliothek

• Landesbibliothek Oldenburg

• Universitätsbibliothek Oldenburg

• Universitätsbibliothek Osnabrück

• Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel


Die praktische Ausbildung erstreckt sich auf folgende Sachgebiete:
• Bestandsaufbau und -erschließung,
• Benutzungs-, Informations- und Beratungsdienst,
• Informations- und Kommunikationstechnik,
• Buchwesen,
• Medienkunde,
• Bibliotheksbau, -einrichtung und -technik,
• Leitung und Management.

Die theoretische Ausbildung findet je nach Ausbildungsbibliothek entweder an der Bayrischen Bibliotheksschule in München oder an der Humboldt-Universität in Berlin statt.

Das Beamtenverhältnis auf Widerruf endet nach dem Bestehen der Laufbahnprüfung mit Ablauf des Vorbereitungsdienstes.

Laufbahnprüfung

Die Laufbahnprüfung wird gegen Ende der Ausbildung in München nach der Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den höheren Bibliotheksdienst bei den wissenschaftlichen Bibliotheken in Bayern (ZAPOhBiblD) vom 9. Dezember 2003 und in Berlin nach der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für den höheren Dienst an wissenschaftlichen Bibliotheken (APOhDwB) vom 16. August 2001 abgelegt.

Nach dem Bestehen der Laufbahnprüfung und der Beendigung des Vorbereitungsdienstes besteht kein Anspruch auf Übernahme auf eine Stelle des höheren Dienstes im Lande Niedersachsen oder Bremen.

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