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Gerhard Wolter Molanus

Gerhard Wolter Molanus, eigentlich Gerhard Wolter von der Mülen (* 1. Nov. 1633 in Hameln; † 7. Sep. 1722 in Hannover), studierte an der Universität Helmstedt bei Georg Calixt, wurde 1659 Professor der Mathematik an der Universität Rinteln, dann 1664 der Theologie und schließlich 1671 Konventual des Klosters Loccum, 1672 Koadjutor des dortigen Abts, 1674 Konsistorial­direktor, schließlich 1677 selbst Abt.

Molanus war seiner Zeit voraus in den von ihm betriebenen Reunionsverhand­lungen mit der katholischen Kirche. Seit 1679 verhandelte er mit Christoph de Rojas y Spinola, Jacques Bénigne Bossuet, Niels Stensen, Gottfried Wilhelm Leibniz und anderen, ob die Lehrunterschiede zwischen den christlichen Kirchen tatsächlich kirchentrennend sein müssen. Molanus schlug vor, dass zuletzt ein neues Universitätskonzil die strittigen Fragen klären sollte. Letztlich scheiterten die Gespräche, weil Molanus das Gewicht der Lehrunterschiede für die Identität der einzelnen Konfessionen unterschätzte und weil ihm die beteiligten Fürsten die politische Unterstützung entzogen, die sie ihm anfänglich gewährt hatten.

Molanus starb in Hannover, in dem von ihm bewohnten Abtshaus des Loccumer Hofes, dem Stadthof der Loccumer Mönche, und wurde im Kloster Loccum begraben. Sein von ihm selbst entworfenes Grabmal ist erhalten. Der Nachlass und die bedeutende Privatbibliothek wurden 1728/29 von der Königlichen Bibliothek Hannover, der heutigen Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, erworben und gehören mit ihren Rara und Unica zu den größten Bücher­schätzen dieser Bibliothek (es gibt den gedruckten, 789 Seiten umfassenden Verkaufskatalog).

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