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Aufbereitung ungebundener handschriftlicher Materialien des Leibniz-Nachlasses für die Neulagerung (Signatur LH I, 1 bis 20)

Ziel des Projekts ist die restauratorisch/konservatorische Sicherung der unter der Signaturengruppe LH I liegenden theologischen Faszikel aus dem Nachlass von Gottfried Wilhelm Leibniz.

Der Nachlass von Gottfried Wilhelm Leibniz zählt zu den bedeutendsten Nachlässen des 17. und frühen 18. Jahrhunderts und wird seit dem Tod von Leibniz in der heutigen Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek verwahrt. Der Nachlass umfasst ca. 100.000 Blatt; von besonderer Bedeutung ist die darin enthaltene Korrespondenz (ca. 15.000 Briefe) mit der gelehrten Welt seiner Zeit, die seit 2008 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehört.

Der Bestand dieses Projekts umfasst die theologischen Schriften von Leibniz, darunter die Vorarbeiten, Konzepte und Ausfertigungen der Essais de Theodicée, sur la bonté de Dieu, la liberté de l'homme et l'orgine du mal, des Systema theologicum und der Theologia mystica. Der Bestand wird wegen der Bedeutung für die Geschichte der Theologie und Philosophie und die Entwicklung des Leibniz'schen Denkens regelmäßig von der Forschung konsultiert, immer dann, wenn die vorhandenen Sicherheitsverfilmungen eine Einsicht des Originals unabdingbar erscheinen lassen.

Im Jahr 2011 konnte der Bestand der Annales Imperii, im Jahr 2013 die Signaturengruppen LH V bis LH X und LH XXXIII bis LH XLIII aus zentralen Mitteln (MWK) restauratorisch aufbereitet werden, dabei konnte LH XXXV aufgrund des Umfanges nicht berücksichtigt werden. Im Jahr 2015 konnte LH XXXV erfolgreich restauratorisch aufgearbeitet werden. Ziel ist in den kommenden Jahren eine gesamte Restaurierung des Nachlasses.

Die Gruppe LH I umfasst 27 Kapseln mit Aufzeichnungen von Leibniz in verschiedenen Formaten auf Papier. Rund 60 % des Bestandes weisen leichte Oberflächenverschmutzungen auf. Risse an den Blattkanten und daraus resultierend drohender Textverlust sowie teilweise stark verlagertes und welliges Papier erweitern dieses Schadbild. Einige Objekte wurden darüber hinaus in der Vergangenheit mit Selbstklebebändern an den Kanten stabilisiert. Diese sollen im Rahmen des Projektes gelöst und durch Japanpapier ersetzt werden sofern ein lösen ohne Substanzverlust möglich ist. Der Bestand liegt zum Teil in säurehaltigen Mappen und soll im Zuge der Arbeiten umgelagert werden

Im Rahmen des Projektes sind folgende Maßnahmen umzusetzen:

  • Kontrolle der Paginierung
  • grundlegende Trockenreinigung und Glättung (indirekte Befeuchtung)
  • notwendige restauratorische Maßnahmen (Stabilisierung der Blattkanten, Schließung von Rissen und ggf. Ergänzung von Fehlstellen)
  • Ersatz der Selbstklebebänder durch Japanpapier, wenn möglich
  • Lagerung in säurefreien Doppelblättern/Mappen bzw. Kapseln

Die genannten Maßnahmen stellen eine Grundsicherung des Bestandes dar. Sollten im Rahmen des Projektes weitere Schadbilder auftreten, werden die betreffenden Stücke für eine spätere Einzelrestaurierung vorgemerkt.

Laufzeit: 2016
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Kontakt: Matthias Wehry
 
Finanzierung: Ministerium für Wissenschaft und Kultur

 

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